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Sonntag, 17. Dezember 2017

Kohlenhydrate. Teil 2

Nachdem im ersten Teil der Kohlenhydrate die Grundlagen festgehalten wurden, können wir uns jetzt den verschiedenen Futtermitteln widmen - insbesondere jenen, die nach Meinung vieler privater Experten "nur selten", in "geringen Mengen" usw. angeboten werden sollen.

Ich hatte Ihnen anhand des Beispiels der "Wiese" gezeigt, was die Futtermittelanalysen nach "Weende" und nach "van Soest" über die Kohlenhydrate aussagen. In dem folgenden Diagramm sind nun verschiedene Futtermittel mit ihren Werten aufgeführt. Die Legende und Erklärungen können dem ersten Teil entnommen werden. Neben den Balken der van Soest Analyse sind zum Vergleich in dunkelgrün noch einmal die Rohfaser und in hellgrün die NfE der Weende Analyse dargestellt.

Bild 1: Vergleich verschiedener Futtermittel anhand von Werten für Kohlenhydrate mittels "Weende" und "van Soest"


Ohne über konkrete Werte zu reden fällt erst einmal grundsätzlich auf, dass Äpfel, Möhren und Grünkohl über einen sehr viel höheren Anteil an NFC (blau) verfügen, als Wiese und Heu. Wir erinnern uns daran, dass NFC (non-fiber carbohydrats) die komplett verdaulichen Kohlenhydrate wie Zucker und Stärke enthält - also dass, was im Dünndarm sofort verstoffwechselt oder von Enzymen zu Ein- und Zweifachzuckern abgebaut und über die Darmschleimhaut dem Körper zur Verfügung gestellt werden kann. Die Mehrfachzucker (= Polysaccharide wie Cellulose und Hemicellulose) sowie Lignin dagegen wandern weiter in den Dickdarm und dienen vor allem im Blinddarm celluloseabbauenden Bakterien als Nahrung. Lignin wird als unverdaulicher Bestandteil direkt ausgeschieden.

Bild 2: Kohlenhydrate, die von tierischen Enzymen verdaut oder fermentativ durch Bakterien im Dickdarm verwertet werden, nach van Soest (1994)


In dem folgenden Diagramm habe ich eine Mischung (jeweils 33,3%) aus Möhre, Grünkohl und Heu angenommen und der Wiese gegenüber gestellt.

Bild 2: Analysewerte für ein Gemisch aus Möhre, Grünkohl und Heu im Vergleich zu Wiese, in g/kg TS


In dem Diagramm habe ich den Gehalt an NFC in Wiese grafisch auf das Gemisch von Möhre, Grünkohl und Heu übertragen. Die Klammer mit dem Fragezeichen zeigt an, was das Gemisch an NFC mehr als Wiese hat, also der arttypischen Nahrung von Kaninchen und was wohl damit passiert. Tja, das ist die große Frage - wohin mit dem Überschuss an komplett verdaulichen Kohlenhydraten?

Die Lösung ist recht einfach: ein Teil des Überschusses wird für schlechte Zeiten als Körperfett eingelagert und ein Teil wandert mit dem Speisebrei weiter in Richtung Blinddarm. Es kommt also ein beträchtlicher Teil an komplett verdaulichen Kohlenhydraten in den Blinddarm. Dort leben mehrheitlich zelluloseabbauende Bakterien. Ihre Menge und natürlich ihre Nahrung sorgt dafür, dass andere Bakterien sich nicht übermäßig vermehren können. Mit dem Gemisch aus Möhre, Grünkohl und Heu kommt nun deutlich weniger cellulose- und ligninhaltige Nahrung an, dafür aber ein ganzer Schwung an leicht verdaulichen Kohlenhydraten.

Mit der Zeit ändert sich die Zusammensetzung der Bakterien im Blinddarm, weil jene, die eigentlich nur in geringer Zahl vorhanden waren, stetig mehr Nahrung erhalten und die celluloseabbauenden weniger. Ein Teil von ihnen verhungert förmlich und ihr Platz wird nun von Bakterien eingenommen, die sich von Zucker, Stärke und so weiter ernähren. Auch Hefen (Pilze) ernähren sich von den komplett verdaulichen Kohlenhydraten und können sich auf Grund der "verbesserten" Nahrungssituation besser vermehren.

Das ist sehr vereinfacht eine Erklärung dafür, was passiert, wenn z. B. Wurzelgemüse, Kohl und auch Salate die Hauptnahrung von Kaninchen darstellt. Da kann auch das Heu nichts mehr "retten". Im Gegenteil, es macht alles nur noch schlimmer, weil man ja die anderen Nährstoffe wie z. B. essentiellen Aminosäuren nicht vergessen darf.

Zu den Bakterien, die sich u. a. von "Zucker" ernähren, gehören auch pathogene Stämme von Clostridium und E. coli. Diese produzieren Gase und Toxine (Gifte), die die Darmschleimhaut zerstören und in den Blutkreislauf gelangen können. Das Immunsystem wacht immer über die Gesundheit und wird eigentlich mit einer geringen Zahl von pathogenen Keimen fertig. Wenn diese aber gut ernährt werden und sich immer stärker vermehren, lässt auch die Wirksamkeit des Immunsystems auf Grund der vielen "Baustellen" nach - das Tier wird krank. Darauf haben jetzt andere Krankheitserreger nur gewartet, so z. B. Kokzidien. Sie nutzen die Lücken im schwächer werdenden Immunsystem und vermehren sich nun ebenfalls in einem Maß, wie es vorher - mit intaktem Immunsystem - nicht möglich gewesen wäre. Pathogene Bakterien + Hefen + Kokzidien - für die meisten Kaninchen beginnt jetzt ein Kreislauf des Schreckens. Halter und auch Tierärzte grübeln, wie es zu dem Disaster kommen konnte, es wurde doch nichts geändert und das Tier war lange Zeit gesund? Ja sicher, aber wir reden von einem Prozess. Ernährungsbedingte Erkrankungen äußern sich zum Teil erst nach langer Zeit. So lässt sich z. B. bei Kaninchen, die Vitamin D nicht über das Futter oder natürlichem Sonnenlicht bekommen, erst nach einem halben Jahr im Blut keines mehr nachweisen. Eine weitere Zeit wird es dauern, bis die ersten Schäden am Tier sichtbar werden. Die werden natürlich nicht dem fehlenden Vitamin D zugerechnet sondern man sucht nach etwas, was sich in jüngster Vergangenheit geändert haben könnte.

Die ersten Anzeichen für ein übermäßiges Wachstum schädlicher Bakterien können Geräusche im Darmtrakt wie "Gluckern" sein, Aufgasungen, Durchfall, Blinddarmkot, der nicht mehr aufgenommen wird (weil er pathogene Keime enthält), Schwäche und verringerte Aktivität. Dann ist eine Erkrankung bereits manifest. Kokzidiose, die eigentlich nur für Jungtiere während der Zeit der Umstellung von flüssiger auf feste Nahrung eine Gefahr darstellt, ist bei älteren Tieren ein sicheres Zeichen dafür, dass mit der Enrährung etwas nicht stimmt. Stress kann ein weiterer Faktor sein, der solche Fehler zum Vorschein bringen kann.

Ein Blick auf die "Rohfaser" und "NfE" der Weende-Analyse zeigt, dass sich die Werte wohl nicht immer unbedingt vergleichen lassen. Das heißt, dass bei bestimmten Futtermitteln wie Gemüse, Kohl und Salat die Rohfaser fast komplett das Lignin und einen großen Teil der Cellulose enthält, während sie bei Wiese Lignin und etwas mehr als die Hälfte der Cellulose ausmacht. Die Hemicellulose taucht in der Weende-Analyse überhaupt nicht auf, weshalb auch die Einschätzung des Nutzens der NfE eher ein Blick in die Glaskugel ist. Wer also meint, die NfE wären ein leicht zu verdauender Anteil von Kohlenhydraten, befindet sich gewissermaßen auf dem Cellulose-Holz-Weg.

Betrachtet man die Rohfaser, ergibt sich "nur" eine Differenz von 12% weniger in dem Gemisch gegenüber Wiese, während der NDF-Gehalt, also der der gesamten Gerüstsubstanzen, einen Unterschied von 66% aufweist!

Bild 3: Rohfaser- und NDF-Defizit in einem Gemisch aus Heu, Möhre und Grünkohl im Vergleich zu Wiese, Analysewerte in g/kg TS; Differenz in %


Der Vergleich zeigt, wie trügerisch eigentlich der Wert der Rohfaser ist. Nach Lehrmeinung ist sie wichtig für die Verdauung des Kaninchens, weil sie den schwer- und unverdaulichen Anteil der Nahrung enthalten würde. Aber weit gefehlt! Diese Aussage ist nur für NDF der van Soest Analyse zutreffend, also für die Neutrale Detergenzienfaser, die die gesamten Gerüstsubstanzen einer Pflanze enthält, nämlich Lignin + Cellulose + Hemicellulose. Die Hemicellulose findet sich in der Rohfaser in diesen Beispielen gar nicht wieder. Ihr Betrag liegt in dem Gemisch aus Heu, Möhre und Grünkohl um etwa 40% niedriger als in Wiese.

Hier noch einmal ein Diagramm, welches nur die Rohfaser (Rfa) und Stickstofffreien Extraktstoffe (NfE) aus der Weende Analyse sowie die Neutrale Detergenzienfaser (NDF), also alle schwer und unverdaulichen Gerüstsubstanzen sowie die Nichtfaser-Kohlenhydrate (NFC) als voll verdauliche Kohlenhydrate zeigt.

Bild 4: Vergleich von Rfa, NfE der Weende und NDF, NFC der van Soest Analyse am Beispiel eines Gemisches aus Heu+Grünkohl+Möhre sowie Wiese, in g/kg TS


Ist der Unterschied zwischen den Rohfasergehalten (dunkelgrün) augenscheinlich nicht so erheblich, zeigen die NDF-Gehalte dagegen ganz deutlich, was den Unterschied zwischen Futtermitteln ausmacht - die Gerüstsubstanzen. Besonders deutlich wird aber der Unterschied der beiden Analysemethoden, wenn man sich die NfE im Vergleich zu den NFC ansieht (oder ausrechnet): während in dem Gemisch mit Grünkohl, Möhre und Heu der Unterschied ca. +25% im Vergleich zur Wiese beträgt, sind für die NFC +62%!

Jetzt wollen wir mal Frau Meier befriedigen und schauen, was denn so Wissenschaftler der heutigen Zeit zu dem Dilemma mit den Kohlenhydraten äußern.

Da wäre zum Beispiel das Lehrbuch von Kirchgeßner et al. (2008), ein Leitfaden für Studium, Beratung und Praxis zu nennen. Dort kann man u. a. folgendes lesen: "Der schwächste Punkt ist jedoch die Unterteilung der Kohlenhydrate in N-freie Extraktstoffe und Rohfaser. Ursprünglich sollten dadurch die besser verdaulichen Kohlenhydrate von den weniger verdaulichen unterschieden werden. In Wirklichkeit wird aber durch die Rohfaserbestimmung je nach Futterstoff nur ein mehr oder weniger großer Anteil der Gerüstsubstanzen (Cellulose, Hemicellulosen, Lignin) erfasst; der andere Teil bleibt in Lösung und kommt damit zu der Fraktion N-freie Extraktstoffe. Dies kann zur Folge haben, dass in Einzelfällen die Verdaulichkeit der Rohfaser höher liegt als die der N-freien Extraktstoffe." Naja, das ist ja jetzt nichts bahnbrechend Neues, revolutionär Anderes, weil das ja schon in den 1870er Jahren bekannt war. Weiter geht es folgendermaßen: "Die gesamte Fütterungslehre ist auf der Futtermittelanalyse nach dem Weender System aufgebaut. Modifizierte Verfahren lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres durchsetzen. Die Anwendung neuer Futtermittel-Analysensysteme werden sich deshalb nur auf spezielle Einzelfälle beschränken.".

Das modifizierte Verfahren von van Soest stammt aus den 1960/70er Jahren, ist jetzt also rund 50 Jahre alt. Wenn man bedenkt, was ein verbessertes Wissen über die Kohlenhydrate für die Tiergesundheit bedeutet, klingt das schon sehr verhalten. Hat der Wissenschaftstandort Deutschland wirklich so stark abgebaut, dass man die Analyse von drei Gruppen der Kohlenhydrate nicht anwenden und deren Ergebnisse gewinnbringend für die Tiergesundheit einsetzen kann?

Die Analysemethode an sich scheint das Problem nicht zu sein, denn es gibt heute Geräte, die die gesamte Analyse der Faserfraktionen automatisch erledigen. Probe rein, Knopf drücken - zack und fertig. Es gibt Geräte, mit denen 24 Proben gleichzeitig innerhalb von rund 1,5 Stunden geprüft werden können (ich mache jetzt aber keine Werbung). Man könnte also zumindest die Faserfraktionen sowie die NFC ("Zucker") selbst aus einer Serienfertigung von Futtermitteln in der Deklaration angeben, die ja chargenweise erfolgt. Und genau hier wird wohl das eigentliche Problem liegen. Also nicht in der Prüfung, sondern in der Offenlegung der Ergebnisse.

Für Kaninchen in Deutschland fühlt sich, wissenschaftsmäßig, die "World Rabbit Science Association" (WRSA) zuständig. Zur Qualität von Pflanzenfasern in deutschen, pelletierten Alleinfuttermitteln äußerte sich der damalige stellvertretende Vorsitzende R. Krieg (2011), in folgender Weise: „Eine Möglichkeit, Mindestanforderungen an Rohfaser zu gewährleisten, sind Einzelfuttermittel mit einem definierten Lignin- und Zellulosegehalt. Die Verabreichung derartiger Komponenten in Futtermischungen oder als Einzelfutter ist nahezu unmöglich.".

Diese Darstellung ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Im Jahr 2011 argumentiert ein wissenschaftlicher Kaninchenexperte, dass Mindestanforderungen an Rohfaser (dem alten Dingens aus 1860!) in Bezug auf Lignin und Zellulosegehalte nicht erfüllbar sind ("nahezu unmöglich"). Heißt also, man kann es nicht. Das heißt für mich, dass man zwar weiß, was gut wäre, kann es aber nicht. Ok - aber dann könnte man doch wenigstens angeben, was drin ist, oder? "Gut" kann man nicht, also muss man eben die Realität deklarieren. Dann könnte sich jeder selbst ein Bild machen - wir erinnern uns daran, dass ja der DVT behauptet, es würde ja nicht stimmen, das wir nicht wüssten, was in einem Futtermittel drin ist. Will man aber nicht. 24 Proben in 1,5 Stunden, Angabe der Faserfraktionen auf dem Sack und fertig. Will man nicht, macht man nicht.

Das Aussage von R. Krieg (2011) geht noch weiter: "Daher hat sich für derartige Wahlmöglichkeiten die Pelletierung als Methode der Wahl gezeigt. Es ist hervorzuheben, das der Begriff Pellet lediglich eine technische Verfahrensweise zur Kompaktierung von Einzelfuttermitteln […] ist.“. Die Aussagen sind echt abenteuerlich. Also: man kann den Fasergehalt in einem Futtermittel nicht so einstellen, dass er Empfehlungen entsprechen würde und deshalb werden die Futtermittel pelletiert. Ich übersetze das mal für die Hausfrauen und -männer: Sie wollen einen Kuchen backen. Sie haben auch ein Rezept dafür. Da steht genau drin, was und in welchen Mengen alles in den Teig gegeben werden muss. Jetzt fehlt Ihnen aber vielleicht die Waage oder Sie bekommen nicht das, was in dem Rezept steht. Was machen Sie jetzt also? Genau!!! Sie häckseln das, was Sie haben, einfach alles klein, drücken (kompaktieren) es durch die Spaghettipresse, schnipseln das was rauskommt klein und haben jetzt genau das, was Sie wollten! Ist das nicht genial?! Das ist die "Methode der Wahl"! Schmeckt zwar nicht und macht Bauchschmerzen, aber ist doch egal - Sie haben das Problem gelöst. Wissenschaftlich. Mit der Methode der Wahl. Apropos Wahl: der Mensch kann das Ergebnis der Wahl einfach wegschmeißen und sich etwas zubereiten oder holen, was ihm schmeckt und keine Bauchschmerzen macht - das Kaninchen hat diese Wahl eben nicht. Das muss das Zeug fressen.

Also, liebe Frau Meier - die neuesten, wissenschaftlichen Aussagen renommierter Experten führen hier eher auf den Holzweg als auf den der Erkenntnis. Man sollte mithin gut abschätzen, welchen Quellen man sein Vertrauen schenkt, egal, wie alt die sind.

Wie auch immer: seit Anfang der 2000er Jahre existieren für pelletierte Futtermittel Empfehlungen für die Gehalte an NDF, ADF und ADL und somit auch indirekt für die Kohlenhydratgruppen Cellulose und Hemicellulose. Wenn man schon nicht die Herstellung verteuern möchte, um Futtermittel mit den entsprechenden Gehalten herzustellen und somit sicherer für die Ernährung und Gesundheit von Kaninchen zu machen, wäre es zumindest angebracht, die derzeitigen Gehalte zu deklarieren. Warum das nicht geschieht, lässt tief blicken. Man darf davon ausgehen, dass die Gehalte jenseits von Gut und Böse liegen und vermutlich aus stark schwanken. Manchen Züchter sollte es aber nicht unbedingt wundern, wenn in seinem Bestand auf einmal eine rätselhafte Seuche umgeht. 

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Kenntnis der einzelnen Kohlenhydratgruppen eine bessere Beurteilung von Futtermitteln zulässt als die Werte für Rohfaser und Stickstofffreien Extraktstoffe der Weende-Analyse. Ohne absolute Werte zu kennen, lässt sich feststellen, dass sich verschiedene Futtermittel in Bezug auf NDF und NFC Gruppen einteilen lassen - Gemüse mit einem niedrigen NDF- und hohen NFC-Gehalt und Gräser/Kräuter (Wiese) mit einem hohen NDF- und niedrigen NFC-Gehalt. Daraus lassen sich wiederum mögliche Erkrankungen ableiten. Eine übermäßige Verfütterung von Gemüse kann auf Grund des hohen NFC-Gehaltes zu Darmerkrankungen führen, die ihrerseits wiederum zu weiteren Krankheiten führen können wie z. B. parasitär verursachte wie Kokzidiose oder die übermäßige Besiedelung des Darms mit Hefen.

Oder mit noch einfacheren Worten: aus Gemüse, Kohl und Salaten kann so viel Zucker produziert werden, dass der Darm damit regelrecht überschwemmt wird, während schwer- und unverdauliche "Ballast"-Stoffe fehlen. Selbst wenn Gemüse gemeinsam mit Heu die Hauptnahrung des Kaninchens bilden soll, ist der Anteil an "Zucker" im Vergleich zur arttypischen Nahrung immer noch sehr hoch.

Wissen Sie, liebe Leser, warum ich selbst jetzt im Dezember immer noch auf Wiesen mühsam zusätzlich Grünes hole, auch wenn ich weiß, dass der Nährstoffgehalt in diesem mittlerweile recht dürftig ist?
  1. Weil Kaninchen kauen müssen - auch im Winter
  2. Weil aus einem zu hohen Anteil an NFC Darmkrankheiten resultieren können
  3. Weil der Nährstoffgehalt offenbar immer noch ausreicht, ihre Bedarfe zu befriedigen
  4. Weil unsere Tiere Gemüse liegen lassen (immer wieder mit verschiedenen Sorten getestet)
  5. Weil ein sinnvolles Trockenfutter, welches wir zusätzlich geben, immer noch besser als Gemüse ist
  6. Weil es die Tiere zwingt, aktiv zu sein
  7. Weil sie sofort kommen, wenn frisches Grün nachgefüllt wird
  8. Weil ich aktuellen, wissenschaftlichen Aussagen aus Deutschland misstraue
  9. Weil ich Langeweile habe ... äh, Moment mal, das hab jetzt nicht ich hingeschrieben... :-)

Quellen:
  • Kirchgeßner, M.; Roth, F. X.; Schwarz, F. J.; Stangl, G. I. (2008): Tierernährung. Leitfaden für Studium, Beratung und Praxis. 13. Aufl. DLG-Verlag. ISBN 978-3-7690-0703-9
  • Krieg, R. 2011. In der Kaninchenfütterung kommt es auf den Energiegehalt an. Futterzusatzstoffe und Futterergänzungsmittel. Kaninchenzeitung. 2011, 13, S. 8-10.
  • Van Soest, P. J. (1994): Nutritional ecology of the ruminant. 2. Ed. Comstock Publishing. ISBN 0-8014-2772-X.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Futtermengen Teil 5


In diesem Beitrag möchte ich verschiedene Szenarien für die Fütterung von Kaninchen durchgehen. Ich werde mich dabei an dem Vorbild orientieren, das in den folgenden Darstellungen als „Wiese“ bezeichnet wird sowie an den Bedarfswerten für Hauskaninchen aus dem Kapitel „Pet Rabbit Feeding and Nutrition“ (deutsch: Fütterung und Nahrung von Heimkaninchen) von Lowe aus dem Buch „Nutrition of the Rabbit“ von de Blas & Wiseman aus dem Jahr 2010. Das sind die derzeit aktuellsten, verfügbaren Werte. Aus Deutschland sind solche Informationen nicht erhältlich und wenn, werden sie aus dieser oder älteren Quellen zitiert.

In den Betrachtungen werde ich zwar verschiedene Mengen für mögliche Futtermittel angeben, die aber am Ende gar nicht wirklich interessieren. Was ich vielmehr zeigen möchte ist, wie sich bestimmte Futtermittelarten (Wiese, Gemüse, Heu) in den Nährstoffen voneinander unterscheiden. Als Basis für den Vergleich benutze ich den empfohlenen Gehalt für die essentiellen Aminosäuren Methionin + Cystin (Met+Cys) von 5,5 g/kg Trockensubstanz eines Futters von Lowe, 2010. Als Rahmen soll ein Kaninchen mit 2,5-3,0 kg Körpergewicht dienen, welches am Tag ca. 120 g Trockensubstanz verzehren kann. Für dieses beträgt der tägliche Bedarf an Met+Cys = 0,72 g.

Szenario 1: Wiese

Wer sein Kaninchen mit frischen Wiesenpflanzen („Wiese“) wie Gräsern und Kräutern füttert, darf relativ sicher sein, dass die Bedarfswerte für die Erhaltung erfüllt werden. Das setzt voraus, dass vorwiegend junge, blattreiche Pflanzen in ausreichender Menge angeboten werden. Meine Empfehlung lautet, pro Tier eine Menge anzubieten, die seinem Körpergewicht entspricht. Diese würde dann dem entsprechen, was mit „ad libitum“ beschrieben wird. Eine Begründung für diese Menge wird später noch geliefert. Diese Nahrung entspricht dem natürlichen Futterspektrum von Wildkaninchen und erfüllt somit Anforderungen wie „artgerecht“, arttypisch“, „artgemäß“ oder „tiergerecht“. Die Wiese soll somit, neben den Bedarfswerten von Lowe, 2010) als Referenz für die weiteren Betrachtungen dienen.

In dem Diagramm habe ich links den Betrag der Kohlenhydrate dargestellt und rechts das, was die jeweiligen Kohlenhydrate verwertet bzw. abbaut und dem Körper zur Verfügung stellen kann (Enzyme, Bakterien).

Bild 1: Analysewerte für Wiese, in 120 g Trockensubstanz





Mit 120 g Trockensubstanz würde ein Kaninchen eine Gesamtmenge von frischer Wiese von 645 g aufnehmen. Damit würde es mit rund 0,84 g Met+Cys 17% über dem Bedarf liegen. Die aufgenommene Menge an löslichen Kohlenhydraten liegt mit 45% und der von Rohfett um 11% unter dem Bedarf. Warum das so ist, wird noch erläutert. Der Gehalt an verdaulicher Energie liegt mit 10% leicht über dem Bedarf.

Fazit: für eine Fütterung geeignet

Szenario 2: 50% Grünkohl + 50% Gemüse

Weil ja der Grünkohl so reich an Met+Cys ist, nehme ich ihn jetzt mit 50% (347 g) der Gesamtfuttermenge an. Für den Rest nehme ich jeweils 5% Äpfel (43 g), 5% Banane (31 g) sowie jeweils 10% (109 g) Mohrrüben, 10% (308 g) Salat und 10% (125 g) Brokkoli. Um die 120 g Trockensubstanz vollzumachen, fehlen jetzt noch 10% (13 g) Heu. Mit dieser Mischung von 120 g Trockensubstanz beträgt der Met+Cys-Gehalt 5,5 g, würde also genau den Bedarf erfüllen.

Bild 2: Das Ergebnis von Szenario 2: 50% Grünkohl + 50% Gemüse


Mit der Mischung müsste das Kaninchen eine Gesamtmenge frischen Futters von 975 g aufnehmen, also 34% mehr als mit Wiese, um den Bedarf von 5,5 g Met+Cys zu erreichen. Der Betrag an löslichen Kohlenhydraten (NFC) liegt dabei um das Dreifache höher als in Wiese und demgemäß ist auch der Energiegehalt mit 25% über dem Bedarf deutlich höher. Und das, obwohl auch der Rohfettgehalt um 50% niedriger als in Wiese liegt! Sie erinnern sich bestimmt, dass ich das Argument von Tierschutzerinnen als sinnfrei bezeichnet habe, dass Kaninchen mit Wiese fett werden würden, aber mit Gemüse nicht? Hier haben Sie den Grund für meine Feststellung.

Der Betrag an NDF (Lignin + Cellulose + Hemicellulose) liegt um 30% niedriger als die Empfehlung und in Kombination mit dem sehr hohen NFC Gehalt ergibt sich hier eine potentiell krankmachende Gefahr. 

Fazit: für eine Fütterung ungeeignet

Szenario 3. 80% Heu + 20% Grünkohl

Kennen Sie die Empfehlung von "80% Heu + 20% Gemüse"? Auch so eine segensreiche Erfindung des Tierschutzes (für den Halter). Schauen wir mal, was das bedeuten würde. Ich nehme als Ersatz für Gemüse den Grünkohl, weil der ja so viel Aminosäuren Met+Cys enthält (im Gegensatz zu Wurzelgemüse). 

Bild 3: Das Ergebnis von Szenario 3: 80% Heu + 20% Grünkohl



Wenn wir jetzt mal den rechten Balken nehmen und rüber zur Wiese schielen, scheint sich das Verhältnis der Rohnährstoffe etwas angeglichen zu haben. Aber, aber, aber ... leider kommt das Heu mit einem deutlichen Defizit an Aminosäuren daher, so dass Met+Cys mit einer solchen Mischung um 20% unter dem Bedarf liegen würde. Rohfett wäre mit fast 60% im Minus und Rohprotein mit knapp 50%. Der Energiebedarf wäre mit einem Defizit von 5% fast erreicht. Die gesamte Menge des frischen Futters, welches mit der Trockensubstanz von 120 g aufgenommen wird, würde mit 245 g deutlich unter der von Wiese mit 645 g liegen, was ebenfalls ein großer Nachteil wäre.

Fazit: für eine Fütterung ungeeignet


Szenario 4: 80% Heu + 20% Gemüse

Im Sommer gibt es ja keinen Grünkohl, also tauschen wir den Grünkohl gegen eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüse- und Obstsorten aus.

Bild 4: Das Ergebnis von Szenario 3: 80% Heu + 20% Gemüse & Obst


Die Verteilung der Rohnährstoffe sieht fast gleich wie in 80% Heu + 20% Grünkohl aus, nur ist der Anteil der essentiellen Aminosäuren noch einmal gesunken und  beträgt jetzt nur noch die Hälfte der Empfehlung - also -50%! Vergessen wir also lieber dieses Horrorszenario ganz schnell ...

Fazit: für eine Fütterung ungeeignet

Szenario 5: 80% Wiese + 20% Gemüse

Wie wäre es denn, wenn wir aber das Heu gegen frische Wiese austauschen würden? Also nur "frisch" gegen "getrocknet" austauschen? Von bekannten Tierärzten wird ja häufig geschrieben, dass man "Heu und/oder frische Wiese" füttern könnte, als wäre es das Gleiche.

Bild 5: Das Ergebnis von Szenario 3: 80% Wiese + 20% Gemüse & Obst


Der einzige Mangel wären jetzt die NFC mit -20% gegenüber der Empfehlung, was aber nicht weiter dramatisch ist. Mit Met+Cys gibt fast eine Punktlandung (+3%). Naja, und die Verdauliche Energie ist mit +15% immer noch höher als mit "nur" Wiese, was ja aber nur eine weitere Bestätigung dafür ist, dass Kaninchen nicht mit Wiese, sondern eher mit Gemüse zunehmen würden. Die gesamte, zu fressende Futtermenge würde auf Grund des hohen Wassergehaltes des Gemüses aber rund 888 g betragen - es ist die Frage, ob ältere Tiere diese Mengen schaffen können.

Fazit: nur bedingt geeignet

Szenario 6: 100g Frischfutter/kg Körpergewicht

Die letzte Mode, die ich im Internet mitbekommen habe, hieß "100 g Frischfutter pro kg Körpergewicht Kaninchen". Diese wurde sogar von A. Ewringmann 2010 in ihrem Buch "Leitsymptome beim Kaninchen" in ihre Fütterungsempfehlung eingebaut. Wer auch immer sich diese Absurdität ausgedacht hat, wird sich damit wohl sehr geschmeichelt fühlen. Wie auch immer, wir schauen uns mal an, was das für die Nährstoffe bedeutet. Dr. Ewringmann "erlaubt" noch 1 Esslöffel Pellets/kg Körpergewicht, was für unser 2,5kg Tier rund 25g bedeuten würde. Das Problem ist, dass für Pellets nur Werte für Rohnährstoffe existieren - über Kohlenhydrate geben Futtermittelhersteller keine Auskunft (aus gutem Grund). Also habe ich für meine Betrachtung den Nährstoffgehalt von Pellets mit den Empfehlungen zum Bedarf gleichgesetzt, also idealisiert.

Bild 5: Das Ergebnis von Szenario 6: 100g/kg Körpergewicht Frischfutter + Heu + Pellets


Die größte Übereinstimmung in den Rohnährstoffen besteht - logischerweise - mit dem Szenario 3 "80% Heu + 20% Grünkohl". Ich habe ja den Grünkohl nur durch Gemüse und etwas Pellets ersetzt. Wer die Szenarien aufmerksam verfolgt verfolgt hat, kann sich jetzt auch schon ausmalen, was daraus resultiert:  der Gehalt an Met+Cys wird noch geringer, so dass das Defizit jetzt 35% beträgt. Rohfett liegt um 60% unter dem Bedarf und Rohprotein um 45%. Die gesamte Futtermenge wäre um rund 80% niedriger als mit Wiese - sie beträgt nur 366 g.

Fazit: für eine Fütterung ungeeignet.

Zusammenfassung

Ich denke, damit ist ein großer Teil der Szenarien abgedeckt, der Hauskaninchen heute zugemutet wird und auch so empfohlen wird. Einigen werden wohl mittlerweile die Augen flimmern von den bunten Diagrammen. Wissen Sie noch, wie sich die verschiedenen Szenarien zahlenmäßig unterscheiden? Natürlich nicht - das brauchen Sie auch nicht. Es geht um prinzipielle Zusammenhänge und ob die jetzt jweils um einige Gramm abweichen spielt überhaupt keine Rolle.

  1. Evolutionär bedingt ist setzt sich die Nahrung des Kaninchens aus frischen Wiesenpflanzen zusammen. Dies verfügen über die Energie und alle Nährstoffe in einer Menge und Zusammensetzung, die seine Bedürfnisse befriedigt. Anderslautende Argumente der Futtermittelindustrie und deren Lobbyisten beziehen sich in der Regel auf "Leistungen", die von Kaninchen erwartet werden und nur durch Konzentrat- bzw. Leistungsfuttermittel erzielt werden können. Dabei geht es hauptsächlich um das Erreichen eines Schlachtgewichtes in kurzer Zeit und die Fortpflanzungsleistungen.
  2. Gemüse ist generell arm an essentiellen, schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein. Vor allem Wurzelgemüse verfügt über einen hohen Anteil an  Nichtfaser-Kohlenhydraten (NFC), weshalb es sehr energiereich ist. Dafür müssen allerdings große Mengen aufgenommen werden, weil es sehr wasserhaltig ist. Der Gehalt an schwer- und unverdaulichen Kohlenhydraten ist dagegen sehr gering.
  3. Grünkohl verfügt zwar über einen vergleichsweise hohen Methionin-/Cystingehalt, aber wie Gemüse auch nur über wenig unverdauliche, aber sehr viel leicht und komplett verdauliche Nichtfaser-Kohlenhydrate (NFC). 
  4. Heu als getrocknete Version fon frischen Pflanzen hat nährstoffmäßig nur noch wenig mit der Ursprungsform zu tun, weil es ernte- und lagerungsbedingt zu hohen Verlusten an wasserlöslichen Substanzen wie Amino- und Fettsäuren sowie Vitaminen kommt. Dafür ist der Anteil schwer- und unverdaulicher Kohlenhydrate relativ hoch.
  5. Sobald man anfängt, die arttypische Nahrung "Wiese" durch Alternativen wie Gemüse, Kohl oder Heu zu ersetzen, ergeben sich bestimmte Defizite oder Überangebote an Nährstoffen, die sich schädlich auf die Gesundheit auswirken können. 
Unter dem jeweiligen Szenario habe ich als Fazit geschrieben, ob es (aus meiner Sicht) für eine Fütterung geeignet ist oder nicht. Damit ist eine langfristige bzw. dauerhafte Fütterung gemeint. Wenn ein Kaninchen für eine gewisse Zeit (ca. 6 - 12 Wochen) nicht optimal mit allen Nährstoffen versorgt wird, fällt es aber deswegen nicht gleich am ersten Tag tot um. Schäden, die aus der Fütterung resultieren, sind in Bezug auf Nährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlenhydrate erst nach länngerer Zeizt sichtbar und man braucht entsprechend lange, um sie wieder zu korrigieren. Für strukturierte, Faser-Kohlenhydrate ("Rohfaser") sieht das schon etwas anders aus. Diese beeinflussen, neben der Versorgung der Bakterien im Darm, auch den Kauvorgang, also den Zahnabrieb und die Zerkleinerung der Nahrung. Die ist wichtig, damit Verdauungsenzyme wie z. B. Amylase effektiv wirksam werden können.

Ich komme noch einmal zurück auf den ersten Teil, in dem ich mich gefragt hatte, was eigentlich diese merkwürdigen Mengenangaben wie "wenig", "nur selten" usw. bei alternativen Futtermitteln zu bedeuten haben. Liebe Leser, Sie werden mir jetzt sicher folgen können, wenn ich sage, dass die absolut sinnfrei sind. Ob ich etwas mit einem Mangel von z. B. 20% nur wenig, selten oder viel und oft füttere, ist völlig egal - der Mangel von 20% bleibt. Wenn man dem Kaninchen z. B. einen Sack Möhren, einen Sack Brokkoli, einen Sack Gurken und einen Sack Heu hinstellt, also alles "ad libitum" anbietet, wird es davon so viel fressen, wie es eben schafft. Die Aufnahmemenge wird durch den Energiegehalt oder die Masse begrenzt (in meinem Beispiel 120 g TS oder ca. 720 g uS). Trotzdem wird es auf die Dauer einen Mangel an den hier beschriebenen Aminosäuren erleiden.

Kaninchen sind in der Lage, das Aminosäuremuster in der Nahrung zu erkennen und die Aufnahme entsprechend zu regulieren. Da in Gemüse und Heu (als Beispiele) die schwefelhaltigen Aminosäuren mit zu geringen Gehalten vorliegen, nutzt ihnen diese Fähigkeit aber nicht sehr viel. Dieses Prinzip wurde vor einiger Zeit von einigen gründlich missverstanden und so wurde aus "ad libitum" ein "Konzept" erstellt, welches den Kaninchen schaden kann. Liebe Leser, hüten Sie sich bitte vor irgendwelchen "Konzepten" in der Tierernährung. Sie dienen oft nur der Profilierung bzw. Selbstdarstellung des Erstellers, sind aber für Kaninchen eher Müll. Ich habe seinerzeit zwar gegen dieses "Konzept" angeschrieben, aber meine Reichweite und Überzeugungskraft reichten wohl nicht, diesem Unsinn von vornherein einen Riegel vorzuschieben.

Wie auch immer - wahrscheinlich wird einigen Lesern aufgefallen sein, dass ich für manche Gehalte bei Wiese geschrieben hatte, die wären nicht so dramatisch, aber bei Gemüse schon. Sie denken jetzt sicher: "Ha, Rühle der Schlawinerich! Der verharmlost oder verschweigt doch etwas!". Natürlich nicht, aber manche Dinge lassen sich nur peu à peu erklären. Was ich bisher immer elegant umschifft habe, sind die "Kohlenhydrate". In dem ersten Diagramm hatte ich rechts neben den Balken "Enzyme" und "Bakterien" neben den jeweiligen Kohlenhydratgruppen angegeben. Darum wird es im nächsten Beitrag gehen. Bleiben Sie also schön neugierig und interessiert ...


Quellen:
BVL. 2013. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Amtliche Futtermittelüberwachung. [Online] BVL, 2013. [Zitat vom: 23. 09 2013.] http://www.bvl.bund.de/DE/02_Futtermittel/01_Aufgaben/02_Amt_Futtermittelueberwachung/fm_ueberwachung_node.html.
Ewringmann, A. 2010. Leitsymptome beim Kaninchen: diagnostischer Leitfaden und Therapie. Stuttgart : Enke, 2010. ISBN 978-3-8304-1090-4.
Lowe, J. A. 2010. Pet Rabbit Feeding and Nutrition. [Hrsg.] C. de Blas und J. Wiseman. Nutrition of the Rabbit. s.l. : CAB International

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